Ohrrekonstruktion

Während die Ohranlegeplastik für den Plastischen Chirurgen zu den Routineoperationen zählt, ist die Ohrrekonstruktion nach einem Unfall oder aufgrund einer angeborenen Fehlbildung eine heikle und besonders schwierige Sache.

Zur Rekonstruktion am besten geeignet und verträglich ist körpereigenes Material aus dem Rippenbogen. Haut für die Vorderseite des neuen Ohres wird vom Kopf zwischen Ohr und Haaransatz entnommen, die Haut für die Rückseite kommt als Hauttransplantat vom Oberschenkel oder Unterarm.

Die Rekonstruktion eines Ohres bedarf einer sehr individuellen Planung und erfolgt je nach Ausgangssituation in 2 bis mehreren Etappen im Abstand von 3 bis 6 Monaten.

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